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Omega-Verfahren (3)
Omega-Verfahren

Der Omega-Liner ist ein grabenloses Reliningverfahren zur Sanierung defekter Abwasserkanäle und Druckrohrleitungen. Beim Omega-Relining wird ein von der Firma Uponor werkseitig vorgeformter und gehaspelter Rohrstrang auf die Baustelle transportiert. Zur Zeit können Rohrstränge mit einer Länge von bis zu 1400 m geliefert werden. Durch die Vorverformung wird der Querschnitt des Omega-Liners um ca. 30-40 % vorübergehend reduziert. Daher ist es möglich das Relining ohne große Zugkräfte und ohne Beschädigungen des Altrohres durchzuführen. Der vorgewärmte Reliningstrang kann dann direkt über Umlenkrollen mit einer Winde von der Haspel in die zu sanierende Rohrleitung gezogen werden. Unter Dampf- und leichtem Druckeinfluß wird der Inliner nun in die ursprünglich runde Form zurückgeformt. Er legt sich hierbei komplett an die Wandung des Altrohres an (Close-Fit-Relining).

Erheblich reduzierte Bauzeiten und die ökonomische Verfahrenstechnik sowie die guten Werkstoffeigenschaften machen das Relining mit dem Uponor-Omega-Liner zu einer interessanten Sanierungsalternative im Nennweitenbereich von DN 150 - DN 450 mm. Die gut erkennbaren Hausanschlüsse können auf Grund der Beulenbildung des Inliners an den Zuläufen nach der Rückverformung mittels Robotertechnik aufgefräst und in der geschlossenen Bauweise (Hutprofil) angeschlossen werden.

Diese Beulenbildung findet auch an den Start- und Zielschächten statt, was ebenfalls sehr positiv für die Stabilisierung des Inliners in der Haltung von Nutzen ist. Der Omega-Liner besteht aus speziell für den Einsatz in der Rohrsanierung weichmacherfrei modifiziertem Polyvinylchlorid (PVC-Alloy) - Material, welches werkseitig unter strengsten Qualitätsanforderungen nach DIN EN ISO 9001 verarbeitet wird. In Europa werden PVC-Rohre auf Grund Ihrer guten Eigenschaften seit über 60 Jahren zum Abwassertransport eingesetzt.

Das Endergebnis der Omega-Sanierung sind Rohrleitungen, die eine hohe Festigkeit bei minimaler Querschnittreduzierung aufweisen und außerordentlich langlebig sind. Das Verfahren ist umweltschonend wegen der komplett grabenlosen Verfahrenstechnik ohne Aufgrabungen und Verkehrsstörungen und besonders wirtschaftlich aufgrund der geringen Bauzeit.

Das Sanierungsverfahren mit dem Omega-Liner wurde vom Deutschen Institut für Bautechnik allgemein bauaufsichtlich zugelassen.


Process Phoenix  (1)
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PREUSSLINING

Das PREUSSLINING ist ein Gewebeschlauch-Verfahren, mit dem Rohrleitungen für alle Medien vollflächig ausgekleidet werden. Das Verfahren basiert auf einer Weiterentwicklung des Process Phoenix®-Verfahrens.

Die Nennweiten liegen zwischen DN 100 und DN 1000, wobei Kreisquerschnitte sowie Ei-, Kasten- und Sonderprofile saniert werden können. Streckenlängen bis zu 500 m (in Abhängigkeit von der Nennweite) können in einem Stück ausgekleidet werden. Vorhandene Bögen werden problemlos durchfahren. Für die Anwendung in Druckrohrleitungen besteht der eingesetzte Inliner aus rundgewebten Polyestergarnen, auf die eine dem Fördermedium angepasste Spezialbeschichtung extrudiert ist (PE-LD, Hytrel®).

Im Freispiegelbereich wird die Dicke des Inliners auf die von außen wirkenden Lasten ausgelegt. Durch den Einsatz von Epoxidharz oder Polyesterharzen mit einem hohen E-Modul beschränkt sich die spä­tere Querschnittsreduzierung auch bei hohen Lasten auf ein Minimum.

Die Trinkwasser­zulassung (DVGW W270), das KTW-Prüfzeugnis und die Gaszulassung (DVGW VP404) bestätigen die hervorragenden Eigenschaften des PREUSSLINING-Verfahrens und gelten als Verfahrensrichtlinien. Eine wesentliche Weiterentwicklung ist der Einsatz des Verfahrens im Bereich von Hochdruckleitungen.


U-Liner (1)
U-Liner (2)
U-Liner (3)
U-Liner (4)
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U-Liner®

Das U-Liner®-Verfahren hat sich als zeitsparende und kostengünstige Sanierungsmethode für defekte Rohrleitungen seit über 20 Jahren bestens bewährt.

Einsatzbereiche sind Freispiegelleitungen, Gasrohr­leitungen (max. Betriebsdruck 4 bar) und Wasserrohrleitungen (max. Betriebsdruck 10 bar).

Für den Einziehvorgang mit einer Zugwinde sind nur minimale Tiefbaumaßnahmen erforderlich. Im Abwasserbereich entfallen sie ganz, da hier die Einstiegsschächte als Arbeitsraum genutzt werden können. Bis zu 600 m Rohrstrecke im Nennweitenbereich DN 100 und bis 100 m Länge im Nennweitenbereich DN 400 können in einem Arbeitsgang saniert werden.

Durch die Beschickung des eingezo­genen U-Liner®-Rohres mit einem Dampf-Druckluft-Gemisch expandiert dieses in den ursprünglichen Kreisquerschnitt zurück (Memory-Effekt), so dass es sich eng an die Wandungen des alten Mantelrohres anlegt (close-fit). Im Anschluss daran werden eventuell vorhandene Rohranschlüsse über ein ferngesteuertes Robotersystem (im Kanalbereich) von innen geöffnet. Hausanschlüsse/-abgänge für Druckrohrleitungen werden gemäß DVGW-Richtlinien von außen angebunden.


 

ZM-Verfahren (1)
ZM-Verfahren (2)
ZM-Verfahren (3)
ZM-Verfahren

Die Lebensdauer von Wasserrohrleitungen ist nicht unbegrenzt. Deshalb müssen diese unterhalten werden, um nicht nur ihrer Transport- und Verteilungsaufgabe gerecht zu wer­den, sondern auch, um das Trinkwasser als Lebensmittel keimfrei, geschmacksneutral und unverfärbt zum Verbraucher zu befördern. Generell kann man die Unterhaltung von Rohrleitungen unterscheiden in Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen, wobei die nachfolgende Zementmörtelauskleidung eine dieser Möglichkeiten ist.

Die Zementmörtelauskleidung eignet sich im Bereich der Rohrnetzrehabilitation als Sanierungsverfahren für Guss- und Stahlrohrleitungen, sofern die vorhandene Rohrleitung in ihrer Festigkeit noch so beschaffen ist, dass sie auch weiterhin den statischen Anforderungen entspricht.

Die Zementmörtelauskleidung hat den Zweck

  • der Verhinderung von Korrosionsschäden,
  • der Vermeidung von Inkrustationen,
  • der Begünstigung hydraulischer Eigenschaften,
  • der Wiederherstellung des Innenschutzes und
  • der Beseitigung begrenzter Undichtigkeiten an Rohren und Rohrverbindungen.

 

Grundsätzlich gibt es zwei Verfahren für die Zementmörtelauskleidung:

  • Anschleuderverfahren
  • Verdrängungsverfahren

Da heute fast nur noch das Anschleuderverfahren benutzt wird beziehen sich die weiteren Ausführungen auf dieses Verfahren.

Nach dem Ansetzen und Zentrieren der Schleudermaschine an einem Ende der zu sanierenden Haltung wird das Gerät mit konstanter Geschwindigkeit rückwärts durch die Haltung gezogen oder gefahren. Dabei erfolgt das Anschleudern des Mörtels an die Rohrinnenwand mit einem pneumatisch oder elektrisch angetriebenen, schnell rotierenden Schleuderkopf.

Durch radial angeordnete und im Außenbereich kammartig ausgebildete Bleche wird der Mörtel dabei sehr fein verteilt. Die gewünschte Schichtstärke wird bei konstanter Mörtelzufuhr und Rotationsgeschwindigkeit des Schleuderkopfes durch die vorher festgelegte Winden- bzw. Fahrgeschwindigkeit der Maschine erzielt.

Beim Nennweitenbereich bis < DN 600 findet eine zylindrische und auf Kufen zentrisch gelagerte Maschine Anwendung, die über keinen eigenen Antrieb zur Fortbewegung verfügt, sondern von einer Seilwinde mit stufenlos regelbarer Ziehgeschwindigkeit durch den zu sanierenden Abschnitt gezogen wird. Im zylindrischen Grundkörper der Maschine ist ein mit Druckluft betriebener Antriebsmotor untergebracht. Er treibt über eine Hohlwelle, die zentrisch durch das ganze Gerät geführt ist und der Zuführung des Zementmörtels dient, den Schleuderkopf an. Der Zementmörtel wird vom Mischer bis zur Hohlwelle durch eine Schlauchleitung gepumpt. Bei Nennweiten ab DN 600 werden elektrisch angetriebene und luftbereifte Anschleudermaschinen eingesetzt. Sie besitzen einen trichterförmigen Vorratsbehälter, in den der Zementmörtel über eine Schlauchleitung gepumpt wird. Eine Förderschnecke drückt aus diesem Behälter die notwendige Mörtelmenge in den Schleuderkopf.

Die Versorgungsleitungen für Strom und Mörtel werden von einer Seilwinde, deren Geschwindigkeit denen der Anschleudermaschine angepasst ist, durch die Leitung gezogen. Bei Nennweiten ab DN 900 und sehr langen Haltungen ist der Mörteltransport auch durch Zubringerwagen möglich.

Bei fachgerechter Ausführung und Vorbereitung lassen sich mit dem Anschleuderverfahren sehr gute Beschichtungen erzielen.

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